Our Dead

GA 261 — 10 January 1915, Basel

Ansprache beider Kremation von Lina Grosheintz-Rohrer

Die Seele, deren Weggang wir heute betrauern, zeigte die volle, die edelste Kraft, dieses Erdenleben zu vertauschen mit jenem anderen, in das sie einzugehen berufen wurde. Und die Freundin, sie war bereit, die Offenbarungen zu empfangen jener anderen Welt, wie sie stets bereit war, zu empfangen die Offenbarungen dieser irdischen Welt. Wir, meine liebe Trauerversammlung, erheben unsere Seelen zu dieser Seele, in Vereinigung mit all den Lieben, im Schmerz um die teure Entschlafene hier. Unsere Seelen vereinigen wir mitfühlend mit den Seelen der teuren Angehörigen und blicken auf zu der Seele, die von dieser irdischen Welt und ihrer Lebensform gegangen ist. Und wenn wir versuchen, fühlend, erkennend zu erforschen, was in dieser Seele lebte, wenn wir sie uns frei denken von alledem, was Erdenschwere, Erdenhülle war, wenn wir auf sie hören wollen, da wo sie spricht aus ihrer tiefsten Überzeugung, aus ihrem tiefsten Fühlen und Wollen heraus, da darf es uns wohl sein, meine lieben Trauernden, als ob wir hören würden diese liebe, diese kraftvolle Seele sprechen Worte wie diese:

In Weltenweiten will ich tragen
Mein fühlend Herz, daß warm es werde
Im Feuer heil’gen Kräftewirkens; In Weltgedanken will ich weben
Das eigne Denken, daß klar es werde
Im Licht des ew’gen Werde-Lebens; In Seelengründe will ich tauchen
Ergeb’nes Sinnen, daß stark es werde
Für Menschenwirkens wahre Ziele; In Gottesruhe streb’ ich so
Mit Lebenskämpfen und mit Sorgen,
Mein Selbst zum höhern Selbst bereitend; Nach arbeitfreud’gem Frieden trachtend,
Erahnend Welten-Sein im Eigensein,
Möcht’ ich die Menschenpflicht erfüllen; Erwartend leben darf ich dann
Entgegen meinem Seelensterne,
Der mir im Geistgebiet den Ort erteilt.

Ein arbeitsreiches Leben, ein kraftvolles Leben, ein Leben voll lebendiger Sorge und menschlichen Pflichten, die ihr angewiesen waren im Erdentun, in ihrem diesmaligen Lebensabschnitt, ist in unserer geliebten Freundin zu Ende gekommen, zu Ende gekommen in einer solchen Weise, meine lieben trauernden Freunde, daß ein Wort sich auf die Lippen und vor die Seele drängt, wenn überblickend dieses Leben charakterisiert werden soll durch die Eigenart seiner Persönlichkeit, ein Wort, in das man vieles, vieles einschließen kann. Nichts aber, denke ich, ist in diesem Worte, das nicht eingeschlossen werden dürfte im Anblick der Persönlichkeit, die von uns gegangen ist: eine «anima magna» im edelsten Sinne, eine im besten Sinne des Wortes schöne Seele und eine Seele, welche verstanden hat, dasjenige, was in herrlicher Schöne in ihr strahlte, so auszugießen für alle diejenigen, die ihr nahestanden oder in leiseste Berührung zu ihr kamen, daß man teilhaftig wurde der Liebe, des Wohlwollens, der Kraft, die von ihr ausgingen. Jeder, der um sie war, konnte die Stärkung und Offenbarung inniger Seelenschönheit wahrnehmen.

Eine solche Seele ist von uns gegangen, und wir empfinden unser Verhältnis zu ihr, das fühlend wirklich wie den Untergang einer Sonne, die wir so gern um uns gesehen haben.

Aber wieder, meine lieben trauernden Freunde, wenn wir den geistigen Blick hinwenden zu diesem Lebensabend nach arbeitsreichem Leben, so überkommt uns etwas von innigstem Trost von dieser Seele selber, Trost in vieler Beziehung.

Denken kann man an das Lebensideal vieler antiker Seelen, die sprachen von dem Zeitpunkte, wo sie zu dem Bewußtsein des Lebensabends gekommen sind, daß sie zu diesem Lebensabend nicht kommen möchten, ohne daß die Seele in entsprechender Weise imstande ist, sich einzuleben in die geistigen Welten, in die sie untertauchen soll, wenn das Tor des physischen Lebens geschlossen wird. So haben unzählige Geister im Altertume empfunden: Möge mir ein Lebensabend beschieden sein, daß ich fühlend hingehe, einziehe in die geistige Welt. — Es fühlten gleichsam ihren Lebensinhalt weggehen diejenigen, die noch nicht in sich aufgenommen haben die Empfindung von ihrem Zusammenhang mit der geistigen Welt. Welch schönes Fühlen und Empfinden war dieser Frau zuteil geworden in dem, was sie in ihrem Lebensabend um sich hatte, und das darum ein solcher Lebensinhalt wat, der sie der geistigen Welt näherbrachte. Man kann sich kaum vorstellen ein schöneres Eingehen und Entgegenleben der geistigen Welt, als es der Fall war bei unserer Freundin.

Man blickt zurück, wenn man auf ihr Leben zurückblickt, auf eine Lebensgesinnung, die gewidmet war der Sorgfalt des Kleinsten, des Unbeträchtlichsten im Leben, die kraftvoll Dinge wollte aus den Einzelheiten des Lebens heraus und die doch wieder beseelt, bestrebt war, alle Einzelheiten des Lebens in großem Zuge zu umspannen, Allen, die die Freude und das Glück hatten, dieser Seele näherzutreten, war sie vorbildlich durch ihre edelmütige, durch ihre starke Aktivität, vorbildlich durch die Sorgfalt im einzelnen, vorbildlich im treuesten Handeln.

Und dann wiederum hatte diese Seele, die in Arbeit, Mühe und Sorge das Leben vollbracht hat, das Bedürfnis, die Seele einzuleben und einzutauchen in die Offenbarungen des Geisteslebens. Auch da hatte sie dieses Bedürfnis in vorbildlicher, wirklich vorbildlicher Weise. Meine lieben leidtragenden Freunde und Angehörigen der Freundin, von dem, was jene Offenbarung des geistigen Lebens sein kann, zu der wir uns bekennen, erhält man eine Überzeugung für das geistige Erkennen allerdings durch ein Wort Goethes; aber gerade in dieser Überzeugung stehend, empfindet man so stark die Wahrheit des Goetheschen Wortes, wie man kaum auf einem anderen Gebiete die Wahrheit dieses Wortes empfinden kann: « Was fruchtbar ist, allein ist wahr!»

Oh, oftmals mußte man denken von unserer treuen Weggegangenen, wenn man ihr stark vorbildliches Leben betrachtete, in ihr hat sich der Zusammenhang mit der geistigen Welt wahrhaft fruchtbar erwiesen. Mit ihrer ganzen Seele und ihrem ganzen Herzen stand sie in den Elementen darinnen, die uns ergreifen und uns durchströmen, wenn wir den Zusammenhang mit den geistigen Welten suchen. Durchwallt, durchflutet und gestärkt fühlte sie sich immer und immer wieder, wenn sie so richtig den Zusammenhang mit der geistigen Welt erleben wollte, und dann strömten die Kräfte bis in ihre physische aufrechte Haltung hinein.

Wahrhaftig, unsere geistige Strömung, meine lieben Freunde, fühlt sich glücklich, mit solchen Seelen vereint sein zu können. Und das kann sie auch, denn auf der einen Seite muß sie sich sagen, daß sie von diesen Seelen ebensoviel als eines rechten Lebens herrliches Geschenk nimmt, als sie gibt; und auf der anderen Seite, wenn gesehen werden kann, was die Geisteswissenschaft solchen Seelen sein darf, fühlt sich auch die Geisteswissenschaft gestärkt und gekräftigt, strömt auch ihr selber aus solchen Seelen Kraft zu. Darum sind solche Seelen lebendige Sterne inmitten unserer Geistesströmung, und wie zu gewissen Sternen blicken wir auf, wenn wir auf sie hinblicken. Weil wir zu solchen lebendigen Sternen aufblicken, gießt sich uns tragender Trost in den Schmerz, und wir empfinden diesen Trost, wenn wir auch in das liebende Auge nicht mehr sehen und die liebe Stimme nicht mehr hören dürfen. Wenn es ein Trost sein kann den lieben Angehörigen, daß sich viele intreuer Freundschaft mit unserer Freundin verbundene Seelen in äußerem Schmerz und äußerer Trauer vereinigen, dann dürfte ihnen dieser Trost wahrhaftig sicher sein, sie dürfen sicher sein des Trostes, der aus dem Bewußtsein kommt, wenigstens des äußeren, des Trostes, der sich hinwendet zu einer Empfindung, die gerade bei einer solchen Seele wirklich tröstlich sein kann.

Wir werden bedenken, empfinden: Nun ist sie von uns gegangen, nun wird sie uns nicht mehr die Hand reichen, nun werden wir nicht mehr die Wärme ihres Herzens fühlen, ihren wohlwollenden Blick nicht mehr auf uns ruhen haben, nun werden wir ihre starke Kraft in der physischen Welt nicht mehr vor Augen haben. - Wenn wir das alles empfinden, dann wenden wir uns zu dem anderen Fühlen hin, gerade wenn wir einer solchen Seele gegenüberstehen, zu dem Empfinden, ein wie unendlich wertes Geschenk unseres Erdenlebens diese Seele ist. Und betrachten wir jeden Augenblick, in dem sie sich uns widmen durfte in dieser physischen Welt, an den wir in Liebe und Treue zurückdenken als einen Gewinn, und dann betrachten wir jeden Augenblick, in dem wir sie nicht mehr haben können in der physischen Welt, als solchen, in dem wir treulich festhalten wollen an der Liebe und Hingabe, die sie sich so reichlich verdient hat.

Sehen wir nicht mehr auf die Augenblicke, in denen sie uns physisch entzogen sein wird, schen wir auf die Augenblicke, die sie uns geschenkt hat, und bedenken wir diese Augenblicke auch in der Erinnerung. Sie werden reich sein und Wichtiges ausströmen. So war diese Seele, daß die Erinnerung an sie überreichlich sein kann. Finden wir nicht nur Trauer in ihrem Nicht-mehr-bei-uns-Sein, finden wir unter den vielen anderen Dingen Stärke und Kraft. Ihr Anblick zeigt uns eine solche Seele, bei welcher der Wert sich hereindrängt in die eigene Seele, in die anima.

Seelen solcher Art gehören zu denen, durch welche die Götter oflenbaren, wie lieb sie die Welt haben. Leben, die also verfließen, segnend, arbeitsreich, voller Hingabe in Liebe, die dann auch die Früchte an Kindern und Kindeskindern ernten dürfen, und die im Einblick in dieses Befriedigtsein von ihrem Erdenleben in sich selber blicken dürfen, solche Seelen sind diejenigen, durch welche die Götter ihre Liebe zur Welt an den Menschen offenbaren. Und wenn eine solche Seele von uns geht, dann fühlen sich unsere eigenen Seelen wie vereint im Geiste mit dem Geiste, der durch alle Welten fließt, mit der lebendigen Kraft, die durch alles Leben geht. Dann sind wir dem Verständnis dieser Worte, die dem Menschengeschlecht gegeben werden, näher als sonst in den gewöhnlichen Augenblicken des Lebens, wenn wir uns vereinigt fühlen mit der edlen Seele, die über unserem Leben, dem vergänglichen Leben, schwebt, und dann sagen nicht in anderem Sinne als sonst; Vater unser, der Du bist in den Himmeln, Dein Name werde geheiligt, Dein Reich offenbare sich uns, Dein Wille geschehe im All der Welt.

Ein Weltgefühl durchdrang die Seele unserer Freundin, ein Weltgefühl, das aus der herzlichen Anteilnahme, die sie an dem geistigen Leben hatte, immerzu sprach, und man muß schon, meine lieben leidtragenden Freunde, zu Worten eines großen Weisen des Altertums greifen, wenn man Worte finden will, die gestalten dasjenige, was erfüllte diese anima magna:

«Nicht mehr bloß dein Odem soll mit der dich umgebenden Luft, sondern auch dein Sinn soll fortan mit dem Vernunftwesen in Übereinstimmung sein, das alles umgibt, denn die Vernunftkraft ist ebenso über uns alle ausgegossen und durchdringt ebenso jeden, der sie an sich ziehen will, wie die Luft denjenigen, der sie einatmen kann. »

Dieses Weltgefühl des alten römischen Weisen lebte im Herzen unserer Freundin. Aber dazu lebte in ihr das lebendige Verständnis für die Vereinigung der einzelnen Menschenseelen mit dem Ganzen, lebte in ihr alles dasjenige, was die Menschenseele in unserer Zeit erfüllen kann, wenn sie den Weg sucht durch die irdische Hülle hinauf in die geistigen Welten. Und wenn sie dieses Lebensgefühl in unserem Sinne fühlte, unsere Freundin, daß der Geist uns umgibt und eingeatmet sein will wie die Luft - wahrhaftig, ehrlich und aufrichtig, liebevoll und eindringlich fühlte sie oft durch ihre Seele das: Aus Gott bin ich geboren -, aus Gott, mit alledem, was meine physische Hülle, was mein irdisches Leben gemacht hat.

Dann aber, wenn eine solche Seele sich erhebt in die geistige Welt, wenn sie sucht dasjenige, was herausleuchten kann aus den geistigen Welten, dann geht beim Suchen in den geistigen Welten ihr eine Ahnung, ein Glauben, ein Wissen von jenen Welten auf, die über Raum und Zeit, über Geburt und Tod und über die Sterne erhaben sind. Dann beginnt jenes Gefühl, das der alte römische Weise noch nicht haben konnte, jenes Gefühl, das wirklich den Anblick des Todes zu einer neuen Geburt macht, das den Anblick des Todes erscheinen läßt als die Geburt der Seele für die geistigen Welten.

Die Seele hier fühlte in der irdischen Welt sich umgeben von Vernunft, von Geist, von Weltgedanken. So fühlt die Seele, die also fühlen kann, die eingeweiht worden ist, von der Seele der Freundin. Wenn sie hinuntertaucht in ihre Gründe, fühlt sie, wie sie den Weg findet in die Welt, die jenseits von Raum und Zeit ist, in welcher der physische Tod den Eingang bildet zu der Verbindung mit dem Christus, der sich offenbart durch das Mysterium von Golgatha, der in der verstehenden Seele in jedem Augenblicke neu sich offenbart. Und dann findet eine solche Seele die wahre Überzeugung, die keine Seele aufrichtiger finden kann, als die Seele, welche vor uns hineilte, das Wort: In dem Christus sterben wir. - Alles, was sie uns darlebte, wenn wir sie unter uns sahen, seit Jahren und insbesondere in den letzten Zeiten, ist eine Bekräftigung ihres Durchdrungenseins mit dem Christus-Impuls. Das ist eine Bekräftigung desjenigen, was sie empfand, wenn sie immerzu hinwendete auf das Geheimnis von Golgatha die Weisheit, die in alle Menschenseelen fließen kann, die sie aufnehmen wollen. So finden wir ihren Tod, der für sie bewußt eine neue Geburt war, in inniger Vereinigung mit dem Christus. Sie starb in dem Christus.

Das aber gibt uns die Kraft des Gedankens, uns mit ihr vereint zu wissen im Geiste, über allen Schmerz, über alle Trauer hinweg den hauptsächlichsten Trostgedanken zu finden. So wahr, als sie in die geistige Welt enteilte und der lichtvolle und kraftvolle Gedanke sie bekleidete: Im Christus werde ich wieder auferstehen, — so wahr als das Wort, das kraftvolle Wort, das aus ihr heraustönte, wird es in ihrer Seele erstehen, und wir werden mit ihr erstehen und mit ihr vereinigt sein.

In dieser Vereinigung, meine lieben Trauernden, sollen wir die Gedanken in unsere Seele pflanzen, die gerichtet sein sollen, so oft es uns gegönnt ist, nach der Seele der teuren Freundin, nach der vorbildlichen Art, in der sie uns ihre Erdenzeit vorlebte, nach der Kraft und nach dem Himmelslicht, die von ihr ausstrahlen. Wenn wir so die Gedanken in Treue zu ihr wenden, geloben wollen wir, da wir ihre irdische Hülle verlassen, daß wir das fühlen wollen, so stark das fühlen wollen in uns allen, mit unseren besten Gedanken in ihr vereint, immerdar, bis wir sie schauen werden durch die Kraft des Geistes, in dem wir innig vereint mit ihr leben wollen.

Weil diese Seele so innig durchdrungen war von diesem Geiste, beseelt war von der Sehnsucht nach dem Licht, das aus den geistigen Welten spricht, darum ist es, meine lieben Freunde, daß, als ich versuchte mich so recht vereint zu fühlen am heutigen Morgen mit der in die geistige Welt dahineilenden Seele, daß ich vernehmen konnte die Worte, von denen es mir scheint, daß diese Seele sie sagen müßte, wenn sie dem reinsten Impuls ihres Selbstes folgt, demjenigen folgt, was strahlte von dem Lebensstern, solange sie unter uns weilte.

Bewußt sollen sie werden in unseren Herzen, diese Worte, die mir scheinen Worte zu sein, die uns die dahineilende Seele in diesem letzten Augenblick, da wir bei ihrer irdischen Hülle weilen dürfen, zuruft, mahnend zuruft, sorgend um unseren eigenen Weg, in unserer geistigen Welt hinzuruft, Worte, durch die wir selber die Kraft fühlen werden, uns mit ihr vereint zu empfinden und den Weg in die geistige Welt zu finden. Es scheint, wie wenn diese Seele zu uns spräche in den Worten, die wir treu weitertragen wollen in immerwährendem Gedenken an sie:

In Weltenweiten will ich tragen
Mein fühlend Herz, daß warm es werde
Im Feuer heil’gen Kräftewirkens; In Weltgedanken will ich weben
Das eigne Denken, daß klar es werde
Im Licht des ew’gen Werde-Lebens; In Seelengründe will ich tauchen
Ergeb’nes Sinnen, daß stark es werde
Für Menschenwirkens wahre Ziele; In Gottesruhe streb’ ich so
Mit Lebenskämpfen und mit Sorgen,
Mein Selbst zum höhern Selbst bereitend; Nach arbeitfreud’gem Frieden trachtend,
Erahnend Welten-Sein im Eigensein,
Möcht’ ich die Menschenpflicht erfüllen; Erwartend leben darf ich dann
Entgegen meinem Seelensterne,
Der mir im Geistgebiet den Ort erteilt.

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