Zu inhaltlichen Änderungen der Zeitschrift
Luzifer-Gnosis, Nr. 31 u. 32
An die Leser! Ein paar Worte über eine innere Änderung der Zeitschrift «Luzifer - Gnosis» möchte ich beim Erscheinen dieses Heftes an die Leser richten. Um nach möglichst vielen Seiten hin Anregungen zu geben, sollen künftig die Hefte abwechselnd einen anderen Charakter tragen. Diejenigen Aufsätze, welche die höheren Partien des Okkultismus und der Theosophie behandeln, sollen nur in jedem zweiten Hefte erscheinen. Die dazwischen liegenden Nummern werden dagegen immer die elementareren Teile der okkulten und theosophischen Gebiete in möglichst allgemeinverständlichen Aufsätzen behandeln. Daher wird der Leser die Fortsetzung der Artikel «Aus der Akasha-Chronik», «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten» usw. erst wieder in No. 32 finden, dann weiter in 34 usf. Von No. 33 an wird mit allgemein-verständlichen theosophisch-okkulten Auseinandersetzungen und mit Mitteilungen über die geistig-theosophische Bewegung begonnen werden. Das Kapitel «Fragen und Antworten» soll ebenfalls ausführlicher werden. Auch werden «Fortsetzungen» längerer Artikel von jetzt an nur in jedem zweiten Heft enthalten sein; die anderen Nummern sollen ein in sich abgeschlossenes Ganzes, möglichst ohne «Fortsetzungen» bieten. Durch diese Abwechslung im Inhalte hoffe ich denjenigen verehrten Lesern entgegenzukommen, denen «Luzifer - Gnosis» in seiner gegenwärtigen Gestalt doch noch nicht ganz entsprechend war.
In Bezug auf das Äußere soll nur die Veränderung eintreten, dass die Hefte in freien Zwischenräumen erscheinen werden, sich also nicht an ein Monatsdatum binden werden. Deshalb wird man auch nur die Nummer auf dem Hefte, nicht aber einen Monat verzeichnet finden. Der Abonnementspreis ist für 12 (respektive 6 oder 3) Hefte zu verstehen, nicht für eine bestimmte Zeit. Man kann jederzeit abonnieren, also für eine bestimmte Anzahl Hefte.
Wenn auch die Zwischenzeit zwischen zwei Heften in Zukunft eine «freie» sein soll, so wird doch Sorge getragen werden, dass im Allgemeinen der Abstand einen Monat nicht überschreite.
Dr. Rudolf Steiner,
Berlin W., Motzstraße 17.