47. Idole und Beichten
Stuttgart 1898, Fromanns Verlag
Zu den interessantesten Erscheinungen in der geistigen Entwickelung der letzten Jahrzehnte gehört unstreitig der Umschwung, der sich in unserer Abschätzung der «Ideale» vollzogen hat. Die bedingungsloseste Verehrung ist dem Zweifel gewichen. Wir empfinden diese Verehrung heute als Vorurteil und fragen nach den Bedingungen in der menschlichen Organisation, die bewirken, dass wir unsere Gefühle einem Gebiete zuwenden, dem in der Wirklichkeit nichts entspricht. Auch die höchste der Idealvorstellungen, der Gottesgedanke, ist uns fragwürdig geworden. Lou Andreas-Salome& hat in ihrem die tiefsten Aufgaben der Zeitkultur berührenden Roman «Im Kampf um Gott» das Wort ausgesprochen: «Das Höchste der menschlichen Schöpferkraft ist das, dass sie, emporschauend, über sich selbst hinaus zu schaffen vermag.» Die Erziehung der verflossenen Jahrhunderte hat energisch daran gearbeitet, das Bewusstsein nicht aufkommen zu lassen, dass die Welt des Idealen ein Geschöpf des Menschen ist. Neben und über der natürlichen Wirklichkeit sollte diese Welt ein unantastbares Dasein haben, und die Geisteskämpfe stellten sich als das Streben der Menschheit dar, den Einklang zu finden zwischen Ideal und Wirklichkeit. Ja, wenn sich ein Zwiespalt zwischen diesen beiden Reichen herausstellte, so gab man dem Ideale unbedingt Recht und forderte von der Wirklichkeit, dass sie ihm immer ähnlicher werde. Empfand doch Schiller das höchste Glück in der Flucht aus der gemeinen Wirklichkeit in das hehre, reine Reich der Ideale. Das ist nun anders geworden. Die Wirklichkeit hat sich in unserem Bewusstsein als Siegerin erwiesen. Das Ideale findet bei uns nur insofern Verständnis, als wir seine Wurzeln in dem Rein-Natürlichen finden können. Sind solche Wurzeln nicht nachzuweisen, dann erscheint das Ideale uns als Daseinslüge oder als Idol, die der Menschengeist erfindet, weil er den Hang hat, eine Befriedigung, die er im unmittelbaren Leben nicht finden kann, sich in der Sphäre des Illusorischen zu suchen. Die Wahrheit geht uns heute über alles. Wir wollen sie rückhaltslos enthüllen, wenn uns auch darob Güter zerstört werden sollten, die jahrhundertelang dem Menschen als heilig gegolten haben.
Vieles tragen zu dieser Enthüllung in unserer Zeit die Frauen bei. Sie haben am längsten ihre Sinne abwenden müssen von der wahren Gestalt des Lebens und ihre Empfindungen an Güter hängen, die der unbefangenen Betrachtung gegenüber sich als Schein kundgeben. Zwei Bücher, die eben erschienen sind, sind ein Beweis dafür, dass die Frauen uns aus den Tiefen ihres Wesens heraus Offenbarungen zu machen haben: Rosa Mayreders «Idole» (Berlin 1899) und Adele Gerhards «Beichte» (Berlin 1899). Wer in diese beiden Bücher sich vertieft, dem drängt sich vor allen Dingen das Gefühl auf, hier werden uns wichtige Dinge gesagt, weil der Mut vorhanden ist, in rückhaltloser Weise auszusprechen, was auf dem Grunde der Frauenseele vorgeht. Und das zweite, was wir empfinden, ist der Einblick, den wir, von diesen Werken aus, in vornehme Frauenindividualitäten gewinnen, die einen harten, ehrlichen und energischen Kampf im Leben führen. Rosa Mayreder hat uns in ihren früheren Novellensammlungen «Aus meiner Jugend» und «Übergänge» von diesem Kampfe erzählt. Man wird, was da zum Ausdrucke kommt, wohl nur mit dem rechten Worte bezeichnen, wenn man sagt, das Heroische tritt uns entgegen in der besonderen Art, die es in dem hochsinnigen Weibe der Gegenwart annehmen muss. In den «Idolen» wird das Wesen der Liebe enthüllt, mit der Klarheit der Psychologin und mit der Aufrichtigkeit des kühnen Wahrheitsuchers. Rosa Mayreder hat die Gabe, die Weltzusammenhänge im Lichte der Größe zu sehen. Ihre Darstellung wirkt wie eine psychologische Entdeckung. Man verfolgt alles, was sie ausspricht, mit offenem Ohre, weil man bald gewahr wird, dass, was sie sagt, nur sie uns sagen kann. Anders geartet ist Adele Gerhard. GroRe Offenbarungen hat sie uns nicht zu machen. Wer sich im Leben umgesehen hat, wird unzählige Male erfahren haben, wovon sie spricht. Aber wir haben wohl in diese Dinge nie mit demselben Grade der Aufmerksamkeit gesehen, wie diese Frau das tut. Uns interessiert weniger, was sie sieht, sondern wie sie hinblickt. Viel interessanter als diese kleinen Geschichten, die uns überall begegnet sind, denen gegenüber - wir können es nicht leugnen wir etwas an Blasiertheit leiden, ist uns die Stellung des Autors gegenüber den Dingen. Wir vermeinen die Augen der Autorin zu sehen, die ganz anders in die Welt blicken als unsere eigenen. Eine freie Seele, der es schwer wird, frei zu sein, steht vor uns. Für Rosa Mayreder scheint es eine Erlösung zu sein, die Wahrheit zu sagen, für Adele Gerhard ein Martyrium.
Wie die Psychologie der modernen Frauenseele in den beiden Büchern sich offenbart, möchte ich in einem zweiten Artikel andeuten.
II
Rosa Mayreders «Idole» sind derjenigen Empfindung entsprungen, die ein alter Satz ausdrückt: Des Menschen vorzüglichstes Studium ist der Mensch. Der Wert dieses Buches liegt darin, dass es das Seelenleben des Weibes unter dem Gesichtspunkt darstellt, unter dem der Philosoph am liebsten die ganze Welt ansehen möchte. Man hat diese Anschauungsweise oft mit den Worten ausgedrückt: «unter dem Gesichtspunkt des Ewigen». Man wird aber besser tun zu sagen: «unter dem Gesichtspunkt des Bedeutungsvollen». Rosa Mayreders eigenes Leben ist ihr die Quelle tiefer Rätselfragen. Und die Antworten, die sie versucht, eröffnen Perspektiven in die Abgründe der Menschennatur. Auf jeder Seite enthüllt es sich, dass hier eine Frau schildert, die eine bedeutende Kraft gebraucht hat, um mit den eigenen Erlebnissen fertig zu werden. Die aber diese Kraft auch besitzt. Dadurch strömt von dem Werke eine eigentümliche ethische Atmosphäre aus, die von dem Ernst und der Würde des Lebens Zeugnis ablegt.
Das Geheimnis, welches in dem Geschlechtsverhältnisse liegt, steht im Mittelpunkte. Es ist jenes Verhältnis, das demjenigen so rätselhaft wird, der über die Beziehung der Individualität zur Gesamtheit nachsinnt. Was ist es in dem anderen Geschlechte, das uns zu demselben hinzieht, um in ihm die Ergänzung des eigenen Wesens zu suchen? Rosa Mayreder stellt den Zug zu dem anderen Geschlechte in seiner ganzen Macht dar; aber sie zeigt zugleich das Element, das sich zwischen die Seelen des Mannes und des Weibes einschiebt. Im Grunde kann die Individualität nicht über sich hinaus. Dem Einleben in die fremde Seele stellt sich etwas entgegen. Es ist das Bild, das in unserer eigenen Wesenheit von dem andern auflebt. Was ergibt sich, wenn der kühle, nüchterne Weltbeobachter seine Vorstellung des von einem Weibe geliebten Mannes vergleicht mit dem Bilde, das sich in der weiblichen Psyche selbst als Grund ihrer Liebe darbietet? Diese Liebe erwacht bei einem Manne, und sie regt sich nicht bei unzähligen anderen. Jener kühle Beobachter weiß nichts von der Ursache dieser Liebe. Und er kann nichts davon wissen. Denn was das Weib liebt, das ist kein Gegenstand der kühlen Beobachtung; das ist ein Wesen, das aus ihrer Liebe herausgeboren wird, das ist nicht der fremde Mann, das ist das Idol, das Bild von diesem Manne. Gisa liebt den Doktor Lamaris. «Als dieser Mann eintrat, ja gleich, als ich ihn das erste Mal erblickte, kam er mir so sonderbar bekannt vor, so vertraut, als kennte ich ihn schon längst. Und nachdem er einige Minuten lang mit mir gesprochen hatte, höfliche, nichtssagende Worte, wie jeder junge Mann sie an jedes junge Mädchen richtet, gewann ich auf einmal den Eindruck, dass ich mich ganz köstlich unterhielte, dass die ganze Gesellschaft, die da ziemlich ledern herumstand und herumsaß, animiert wie noch nie war.» Und wie verschieden ist der wirkliche Doktor Lamaris von dem Idol Gisas! Welcher Gegensatz trat zutage zwischen den beiden Naturen in all den Augenblicken, in denen sie sich begegneten! Die «Vorstellung» eines leuchtenden Innenlebens kehrte später oft zurück, aber niemals in seiner Gegenwart. Sie vertrug keine Berührung mit der Wirklichkeit. Die Wirklichkeit starrte von verletzenden Eindrücken, «die sich wie Nadelstiche in meine Seele bohrten».
Gisas ganze Empfindungswelt wurzelt in der Anschauung, dass der rechte Mensch sich zur Welt in ein Verhältnis setze, welches den elementarsten Neigungen seiner Natur entspricht. Der Doktor dagegen rückt alle Verhältnisse unter einen anderen Gesichtspunkt. Ein Mädchen soll fromm sein, weil es dadurch sich dem Leben am besten anpassen kann. Gisa sagt: «Man ist gläubig oder ungläubig aus einem innerlichen Zustand; aber nicht, weil man soll oder nicht soll. Was heißt das also: Ein Mädchen soll fromm sein?» Der Doktor aber meint: «Das heißt, dass es für eine weibliche Psyche nicht zuträglich ist, auf die Behelfe zu verzichten, welche die Religion gewährt.» «Also Religion unter dem Gesichtspunkt der Seelendiät, der psychischen Hygiene?» erwidert das Mädchen. Dieser Gesichtspunkt ist ihr verhasst. «Er ernüchtert alles, er macht alles flach und philiströs!» Lamaris weiß nur das eine: «Dennoch wird die Kulturmenschheit lernen müssen, wenn sie nicht dem völligen Ruin verfallen soll, das Leben ausschließlich unter diesem Gesichtspunkt zu betrachten; sie wird alle Affekte unter diesem Gesichtspunkte neu bewerten müssen. ... Auch die Liebe, und zwar die Liebe in allererster Linie. Denn da die Liebe es ist, die gewöhnlich über das Wohl und Wehe der künftigen Generation entscheidet, geschieht es nur zu häufig, dass die auf Grund einer Liebesneigung geschlossene Verbindung zweier Menschen etwas geradezu Frevelhaftes darstellt. Es ist eine sentimentale Verirrung, die Liebe als die wünschenswerteste Grundlage der Ehe hinzustellen. Der illusionäre Charakter dieses Affektes macht den davon Befallenen ganz unfähig, seine Wahl nach Vernunftgründen, nämlich im Sinne der Rassenverbesserung zu treffen.» Man sieht ein zweites Idol. Das Weib, dessen Geschlechtsinstinkte sich zur Liebesphantasie vergeistigen, stellt sein Phantasiebild zwischen sich und den Mann, den es sucht. Der Mann mit der Verstandskultur setzt an dieselbe Stelle eine abstrakte Kulturidee. Der weitere Verlauf der Erzählung zeigt, dass auch in Lamaris eine tiefe Neigung für Gisa lebt. Er folgt aber dieser Neigung nicht. Denn er ist aus einer Familie, die geistig Umnachtete zu ihren Mitgliedern zählt, und er selbst hat einen Beruf, der seinen Geist besonders in Anspruch nimmt. Der Geist, der in seinem Organismus lebt, darf sich nicht mit dem eines Mädchens verbinden, das ebenfalls der Vergeistigung zustrebt. Deshalb heiratet er ein gesundes Mädchen mit geringer Bildung. Es ist eben seine prinzipielle Anschauung, «dass Männer, die stark auf Kosten des Gehirnes leben, Frauen aus geschonten Bevölkerungsschichten heiraten sollen — von wegen der Nachkommenschaft». Wie sich dieses Idol zu seinem wirklichen Gefühlsleben verhält, sehen wir am besten daraus, dass seine Frau eine - auffallende Ähnlichkeit mit Gisa hat. Sein Geist hat also Gisa gesucht; sein Verstand bestimmt sein Leben.
Der Zauber in Rosa Mayreders Buch liegt in der Art, wie die Dichterin die menschlichen Erlebnisse in den großen Weltzusammenhang hineinzustellen weiß. Ihre künstlerische Intuition führt sie stets dahin, eine Einzelheit innerhalb eines Ganzen in der Beleuchtung zu sehen, die uns die Tiefen des Lebens wahrnehmen lässt. Darin muss die wahrhaft vornehme Seele erkannt werden. Damit möchte ich rechtfertigen, dass ich sagte, Rosa Mayreder sieht die Dinge mit Größe. Die Art, wie sie das Liebesproblem erfasst, scheint mir unterschieden zu sein von der anderer Dichter. Gewöhnlich werden uns die äußeren Erscheinungsformen der Liebe dargestellt; Rosa Mayreder geht auf das Wesen der Liebe, man möchte sagen, auf deren «Ding an sich» los. Die Aufklärung, die sie sich über das eigene Herz gegeben hat, hat ihren Blick für das Menschliche als solches geschärft. Man wird in der Entwickelungsgeschichte des Geistes an der Form, welche diese Künstlerin den menschlichen Erlebnissen gegeben hat, nicht mehr vorübergehen können.
III
Anders sind die Aufgaben, die sich Adele Gerhard stellt. Die vier Skizzen «Beichte», «Gönnt mir goldene Tageshelle»,1 «Ebbe» und «Der Ring an meinem Finger» zeigen, dass ihr Interesse nicht an dem Farbenreichtum des Lebens, sondern an den Konturen haftet. Wie [Kohlezeichnungen] wirken diese kleinen Novellen. Und das intellektuelle Gewissen des Weibes hat sie geboren. Die Tragik der weiblichen Liebe spricht sich in ihnen aus. Sie geht aus dem Widerspruch hervor zwischen der Lage, in welche das Weib durch seine Natur gesetzt wird, und den Anforderungen, welche die Lebenserfahrungen in ihm erwecken. Die Liebe zieht das Weib zu dem Manne; es bindet sich. Sie legt ihm Pflichten auf, die seine Individualität untergraben. Die Frau, die in der letzten Erzählung geschildert wird, ist für diesen Gesichtspunkt am bedeutsamsten. «Ich suche beständig nach einem Ausweg, aber ich finde ihn nicht. Die Nächte quälen mich mit ihren schweren, aufregenden Träumen. Der Ring an der Hand beginnt mich zu drücken. Ich sehe mein Kind an, es fasst meine Hand: Mama bleibt bei Johanne. Ich küsse es. Aber ich bin auch da, ruft etwas drängend in mir, und ich will mein Recht - mein Recht, das du Unrecht nennst.» — Frauen, die ebenso notwendig in ein Verhältnis sich begeben mussten, wie sie sich hinaussehnen müssen, nachdem sie es kennengelernt haben, werden hier dargestellt. Die Verfasserin ist eine Frau, die den Beruf des Weibes anerkennt, sich auszuleben, und welche die Schranken fortwährend empfindet, die diesen Beruf begrenzen. Hier scheint die Natur dem Menschen als feindseliger Dämon entgegen zu sein.
Das Ergreifende aus diesem Gedanken ergibt sich aus dem Umstande, dass eine Möglichkeit nicht abzusehen ist, den gekennzeichneten Widerspruch zu lösen. Hat die Natur der Frau die Rolle einer ewigen Märtyrerin zugeteilt? Ich sehe, dass in diesen Novellen dieser Widerspruch so furchtbar, so tragisch wie möglich erscheint; ich sehe aber nicht eine Andeutung, die eine Lösung erhoffen ließe. Schopenhauers Philosophie, auf das Bewusstsein der Frau angewendet, lebt sich in dem Büchlein dar. Rosa Mayreder sucht das Wesen der Liebe zu enthüllen; Adele Gerhard stellt die Katastrophen des Liebesidols dar. Dass beide Bücher fast zu gleicher Zeit erschienen sind, ist charakteristisch für die Zeitkultur. Die «Idole» wirken wie eine Erklärung der «Beichte». Ist es denn zu verwundern, dass die «Vorstellung des leuchtenden Innenlebens» keine Berührung mit der Wirklichkeit verträgt und dass die «verletzenden Eindrücke» dieser Wirklichkeit sich «wie Nadelstiche» in die Seele bohren? Der Doktor Lamaris findet: «Denn da die Liebe es ist, die gewöhnlich über das Wohl und Wehe der künftigen Generation entscheidet, geschieht es nur zu häufig, dass die auf Grund einer Liebesneigung geschlossene Verbindung zweier Menschen etwas geradezu Frevelhaftes darstellt.» Adele Gerhard geht von dem Gesichtspunkte aus, dass solche prinzipielle Anschauungen dem Weibe flach und philiströs erscheinen, solange es vor der Verbindung steht, weil es da ganz beherrscht ist von seinem Idole. Nach der Verbindung drängt die Wirklichkeit das Idol in doppelter Weise zurück. Das Idol, an das sich die weibliche Persönlichkeit ganz verloren hat, wird zerstört, und das Recht der eigenen Individualität macht sich wieder geltend; und der Ausblick auf die folgende Generation, der vorher nur Verstandessache sein kann, wird dann, wenn diese Generation ins Leben tritt, zur Herzenssache. Die Pflichten gegen die Nachkommenschaft werden nunmehr nicht nur von der Vernunft gefordert, sondern von dem Herzen empfunden. Und das Weib steht vor der Notwendigkeit, seine Individualität neuerdings fremder Wesenheit zu opfern.
Laura Marholm hat behauptet, die Frauenfrage sei im Wesentlichen eine Männerfrage. Die Frau suche naturnotwendig zur Ausfüllung ihrer Wesenheit den Mann. Rosa Mayreder zeigt, dass dieses Suchen durch ein Idol beeinflusst wird und weist damit die «Männerfrage» in ihre Schranken. Adele Gerhard spricht von der Tragik, zu welcher das Idol der Liebe führt; und damit wäre klar, dass der Mann eine unbefriedigende Lösung der Frauenfrage ist.
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Diese Skizze haben wir vor einiger Zeit im «Magazin für Literatur> [Nr. 38, 24.9.1898] veröffentlicht. ↩