Zweiter Vortrag

GA 161/1915-01-10/p033 ·1915-01-10 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Das Denken des Thales, der ersten Philosophen, war noch beeinflußt von dem Ätherleibe. Das Temperament sitzt im Ätherleibe und aus dem Temperament heraus schaffen sie ihre Wasser-, Luft-, Feuerphilosophien; so daß man sagen kann: der Philosophie des Empfindungsleibes geht eine Philosophie des Ätherleibes voraus. - Dann kommen wir in die christliche Zeit hinein. Der christliche Impuls dringt in die Empfindungsseele. Die Philosophie wird innerlich erlebt, innerlich empfunden, aber in Zusammenhang mit dem, was man glauben, was man fühlen kann; es sind da die Einflüsse der Empfindungsseele vorhanden.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/161/1915-01-10/p033.json
Cite: GA 161/1915-01-10/p033 · edition original